Audi bald mit Autopilot?

Seit einiger Zeit entwickeln die Ingolstädter umfangreiche Fahrassistenz-Systeme, die den Autofahrer entlasten sollen und somit die Funktion eines Autopiloten erfüllen.
Beispielsweise fährt das Auto bei Geschwindigkeiten von 0 bis 60 km/h direkt dem Vordermann hinterher, natürlich nur wenn man das auch wünscht. Das hat Vor- und Nachteile: Der Vorteil ist wohl der Zeitgewinn: Man kann in der Zeit, in welcher man sonst langweilig hätte den Blick auf den Vordermann gerichtet haben müssen, andere, wichtigere Dinge machen. Beispielsweise eine E-Mail schreiben, oder einen Film schauen. Genauso gut besteht die Möglichkeit, sich einem Gespräch mit dem Beifahrer zu widmen oder etwas zu essen.
Ein Problem gibt es allerdings: Registriert der Autopilot, dass der Vordermann schneller fährt als 60 km/h, gibt das Auto einen Piepton von sich und animiert dadurch den Fahrer dazu, wieder selbst zum Steuer zu greifen. Der Grund dafür ist relativ simpel: Das Laser-System sieht nur 200 Meter weit. Bei höheren Geschwindigkeiten besteht die Wahrscheinlichkeit, dass der Bremsweg situationsbedingt zu knapp wird, das Wetter kann die Sicht weiterhin etwas beeinflussen, mehr aber noch den Bremsweg. Unterstützt wird das Laser-System mit einem Radar und den bereits vorhandenen Assistenzsystemen wie die Sensorik der Einparkhilfe. Aus diesen Daten kann der Bordcomputer so ein 3D-Bild seiner Umgebung erstellen und so die Erfassung der umliegenden Objekte genauer und zuverlässiger machen.
Doch es gibt noch ein Problem: Das System hat noch keine Zulassung. Schade, denkt hier jetzt wohl ein Großteil der Leserschaft. Übrigens: Wer das jetzt schon als Super-High-Tech sieht, der sollte sich einmal das automatische Parken ansehen: Hier findet das Auto selbstständig eine Lücke – auch in einem Parkhaus! So fährt das Auto nach einem Befehl vom Smartphone aus selbstständig ins nächste Parkhaus und in den passenden Parkplatz – das ist wortwörtlich “abgefahren”.

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