Das tauchende Auto – eine Überlegung

Die Tiefsee… ja was weiß man darüber? Nun, sie ist tief, dunkel und sehr „erdrückend“ – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn niemand könnte den dort herrschenden Druck überleben, selbst die meisten Unterseeboote sind für diesen Betrieb nicht ausgelegt, sondern operieren bis maximal 600 Metern Tiefe – zumindest die offiziellen Militär U-Boote.

Es muss schon ein Spezial U-Boot sein, wenn Tiefen von mehr als 1000 Metern erreicht werden sollen. Doch wie soll dann ein Auto jemals auch tauchen können?

Es ist eigentlich recht einfach: Es muss ja nicht die Tiefsee sein, aber so 50 Meter Tauchtiefe wären doch recht schön. Ist das machbar? Damit ein normales Auto dem Druck von 5 Bar standhält, sollte es nicht nur verdammt gut abgedichtet, sondern definitiv auch verstärkt werden. Damit meine ich konkret die Außenverkleidung – denn die ist definitiv zu dünn. Auch die Fenster sind ein Problem und das muss ausgetauscht werden. Die zusätzlichen Verstrebungen und Verstärkungen machen das Auto schwer – das ist beim Tauchen zwar ein kleiner Vorteil, aber beim Fahren sicher nicht. Oder doch? Vielleicht wenn man sehr auf Sicherheit achtet. Dann ist es sowieso ratsam, sich ein amerikanisches, großes Auto zu kaufen, um bei einem Aufprall mindestens das doppelte Gewicht wie der „Gegner“ zu haben.

Das größte Problem ist also das abdichten und verstärken des Rumpfes. Auch müssen Propeller und Lufttanks eingebaut werden, mitsamt einer besseren Batterie und den nötigen Kompressoren, denn der Motor läuft unter Wasser nicht. Deshalb wäre es besser, man nimmt ein Elektroauto als Basis. Das hat nicht nur schon einen Elektromotor, vielmehr ist es zudem mit dem nötigen Akku ausgestattet. Außerdem müsste man nicht so viel abdichten, wie beim Benziner: Ein Föhn funktioniert nämlich genauso gut unter Wasser – erstaunlich nicht? Ich komme zum Schluss, dass es sich bei einem tauchenden Auto bei einer maximalen Wassertiefe von 50 Metern eher um ein fahrendes U-Boot handelt.

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