Der VW Amarok “Canyon”

Groß und spaßig – das sind nur zwei der vielen Attribute eines VW Amarok, der in der Basisversion ohnehin schon viel Eindruck schindet – bei einer Länge von über 5 Metern und über 2 Metern Breite ist das auch nicht sehr verwunderlich.

Jetzt brachte VW auch noch eine Sonderedition heraus, den VW Amarok “Canyon”. Dieser zeichnet sich äußerlich nur durch die orangene Farbe und die vier auf dem Dach montierten Zusatzscheinwerfer aus. Im Innern geht es da schon heftiger zu: Jetzt heißt es Allrad statt Heck in punkto Antrieb. Außerdem bringen nunmehr 180 PS mit etwa 420 Nm genug Power auf die Reifen, um auch bergige Strecken leicht bewältigen zu können.

Die Höchstgeschwindigkeit beträgt etwa 180 km/h, was allerdings nicht unbedingt ausgefahren werden will, da man ansonsten schon an die Tankuhr und den eigenen Geldbeutel denkt. Dennoch verbraucht der Amarok nur unwesentlich mehr als die angegeben 8 Liter: Etwa 9,5 Liter auf 100 km sind realistisch und für ein Auto diesen Ausmaßes durchaus überdurchschnittlich gut. Die Einzelradaufhängung gibt es nur vorne, wie beim VW Caddy auch ist hinten eine Starrachse eingebaut – bei Nutzfahrzeugen ist das die Regel, allerdings werden Unebenheiten dafür nicht so gut ausgeglichen. Will man mehr Zuladung, so kann gegen Aufpreis auch die Heavy-Duty Federung eingebaut werden.

Die Ladefläche ist mit 1,55 m Länge und 1,62 m Breite relativ groß, für einen viersitzigen Pick-Up jedenfalls allemal. Will man eine noch größere Ladefläche, muss man entweder zur Konkurrenz greifen oder man entscheidet sich für die Single Cab Version des Amarok. Dann haben zwar nur zwei Fahrgäste Platz, dafür aber bietet sich auf der “Heckablage” eine Freifläche von 2,2 m Länge. Mit einem optionalen Rollo kann man die Ladefläche zudem abdecken. Wer einen gebremsten Anhänger hat, muss schauen dass dessen Anhängelast die 3,2 Tonnen-Marke nicht überschreitet – doch das wird wohl nur selten der Fall sein.

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