Der VW E-Up

Der Energieanbieter Lichtblick will mit VW zusammenarbeiten und so gemeinsam zum neuen VW E-Up auch den passenden Tarif anbieten zu können, der Stromtarif “BluePower”.

Der Strom für den Tarif wird von Wasserkraftwerken aus Norwegen gewonnen – fast ausschließlich. Von “Ok Power” zertifiziert soll der Strom die ökologische Seite der Elektromobilität stärken, schließlich ist ein Elektroauto nur so klimafreundlich wie der Strom mit dem es fährt.
Dieser kostet monatlich 8,95 Euro Grundgebühr zuzüglich 27,48 Cent für jede Kilowattstunde. Die Abrechnung würde sehr kompliziert werden, würde man einen separaten Tarif nur für das Auto anbieten, weshalb der Tarif für den gesamten Hausanschluss gilt. Tarifwechsler erhalten eine Prämie in Höhe von 30 Euro, die Kündigungszeit des Vertrages beträgt vier Wochen. Abschließbar ist dieser bereits während der Vorverkaufszeit des VW E-Up ab nächster Woche, bei entsprechenden VW Händlern oder der firmeneigenen VW Bank.

Der Energieanbieter Lichtblick abreitet mit VW bereits schon seit längerem auch an einer effektiveren Speicherlösung für Ökostrom, bei welcher das zentrale Element der Akku eines Elektroautos ist. Diese könnten – vorausgesetzt die Vernetzung wäre ausreichend und die Anzahl der Elektroautos wäre groß genug – zur vorübergehenden Stromspeicherung eingesetzt werden. Auch können die Akkus nach dem “Verbrauch” weiterhin genutzt werden.
Ein Akku eines Elektroautos gilt dann als verbraucht, wenn er nur noch etwa 80 % seiner ursprünglichen Ladekapazität aktiv nutzen kann. Dann ist dieser Akku aber immer noch viele Jahre einsatzbereit und könnte in speziellen Speichern ebenfalls zur Schnellspeicherung von überflüssigem Strom eingesetzt werden. Bis dahin ist es jedoch noch ein weiter Weg, nicht umsonst ist das Ziel längst nicht erreicht. Auch andere Speichertechniken sind mit einzubeziehen, um ein derart dezentralisiertes Stromnetz, wie wir es bald haben werden, zu realisieren. Weiterhin kann man im Vergleich zu Atomstrom von einer gewissen Unberechenbarkeit reden, wenn man sich Solarstrom oder Windkraft anschaut. Diese zum Teil riesigen, plötzlichen Überschüsse müssen schnell gespeichert werden können – was dafür die richtige Lösung ist muss sich noch zeigen.

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