Die Brennstoffzelle

Die Brennstoffzellentechnik ist eines der Wissenschaftsgebiete, auf denen momentan geforscht wird.
Dies hat den einfachen rund, als dass mit dieser Technik die Effizienz von Elektroautos deutlich erhöht werden kann. Am Karlsruher Institut für Technologie am Institut für Werkstoffkunde für Elektrotechnik (IWE) wird deshalb schon seit längerem daran geforscht.

Problematisch ist dabei vieles, letztendlich jedoch ist das Hauptproblem die der Speicherung des Wasserstoffs. Denn dieser liegt elementar (also als Wasserstoffmolekül) vor und ist das kleinste Element des Periodensystems. Daher diffundiert es durch nahezu jedes Material hindurch, egal ob Kunststoffe, Keramiken sowieso und Metalle halten das kleine Molekül ebenfalls nicht zurück. Deshalb dringt das Wasserstoffmolekül durch die Wand eines jeden Tanks hindurch. Allerdings ist es möglich, die Dauer dieser Diffusion zu verlängern. Denn niemand will nach einer Woche einen leeren Tank, obwohl das Auto gar nicht bewegt wurde.

Wäre das geschafft, könnte man relativ einfach ein Elektroauto realisieren, welches ebenso weit oder sogar weiter fahren kann als ein alltägliches Auto mit Verbrennungsmotor. Denn dann wäre der Energiegehalt einer Tankfüllung von Wasserstoff oder Benzin in etwa gleich. Das würde bedeuten, dass der Wasserstoff, der beispielsweise durch Elektrolyse mit Ökostrom hergestellt wird (es hätte schließlich keinen Sinn, wenn der Strom von einem Ölkraftwerk käme). Weiterhin könnte der Wasserstoff auch so verbrannt werden, allerdings könnte bei bestimmten Motoren bzw. Stählen eine Reaktion mit dem im Stahl enthaltenen Kohlenstoff eintreten. Dann sinkt der Kohlenstoffgehalt und der Stahl wird weicher – er würde der Belastung nicht mehr standhalten und der Motor würde kaputtgehen.

Alles in Allem wäre es ziemlich gut, wenn endlich eine Lösung gefunden werden würde, denn dann würde der Sprung hin zu einer neuen Ära der Fortbewegung relativ schnell von statten gehen. Doch bis es soweit kommt wird der Benzinpreis wohl weiter steigen – schließlich steigt die Nachfrage auch.

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