Wieder ein Rekordelektroauto: Venturi

Der Venturi VBB 3.0 wurde in Kooperation mit der Ohio State University entwickelt und soll die Venturi-Eigene Bestmarke vom 495 km/h knacken. Angepeilt ist eine Spitzengeschwindigkeit von 600 km/h – bei 3000 PS und dem wirklich aerodynamischen Design ist das durchaus denkbar.

Der Elektro-Flitzer sieht aus wie eine flache Rakete und wurde der Welt vor wenigen Tagen in Monaco vor Prinz Albert II und Prinzessin Charlene präsentiert. Schlechte Wetterbedingungen veranlassten das Team jedoch dazu, den ersten Rekordlauf zu verschieben – einen neuen Termin gibt es derweil noch nicht. Allerdings soll die 700 km/h Marke bereits ein Jahr später geknackt werden, im Jahr 2015 soll der Rekord noch weiter nach oben geschraubt werden. Am Steuer sitzt der Rekordhalter Roger Schroer vom Transportation Research Center in Ohio.

So ein Auto soll wohl wenige einen Ausblick auf ein Serienmodell geben, es ist von einer Straßenzulassung ohnehin extrem weit entfernt. Allerdings zeigt es, dass man nicht immer einen Verbrennungsantrieb benötigt, um Spitzenleistungen zu erzielen. Bereits jetzt gibt es schließlich Elektroautos, die mehr als 200 km/h fahren können – der Tesla Roadster ist nur einer davon. Es sollte einem bewusst sein, dass dies dem Stromverbrauch und damit auch der Reichweite natürlich nicht wirklich zuträglich ist, dem Spaßfaktor hingegen schon. Mit der Brennstoffzelle könnte sich aber gerade dieses Problem bald in Luft auflösen – dazu bald mehr.

Der Venturi VBB 3.0 ist der Nachfolger des Venturi VBB 2.5 und wie jeder Venturi VBB auf einen Geschwindigkeitsrekord aus – das wird sich auch in Zukunft nicht ändern. Es wäre allerdings schön, wenn Venturi gerade hinsichtlich der Rekordjagd mal etwas Konkurrenz bekäme, denn so würde das Limit vielleicht noch schneller steigen – Konkurrenzdruck kann wahre Wunder bewirken, obgleich hier die Euphorie auf den Rekord auch ein sehr hoher Ansporn ist und bei der Entwicklung des Autos sicherlich eine wichtige Rolle spielt.

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