Skoda Fabia II – noch immer der günstigere Polo

Kanpp 11.000 Euro verlangt Skoda derzeit mindestens für einen neuen Fabia und ist damit rund 1.500 Euro billiger als der günstigste Polo. Die Konzernbrüder gehören beide der Fahrzeugklasse der Kleinwagen an. Interessanterweise gibt es das Schrägheck von Skoda aber nur mit fünf Türen, weshalb der Skoda Fabia der zweiten seit 2007 gebauten Generation auf den offiziellen Seiten vermutlich auch immer als Limousine bezeichnet wird. Ein Stufenheck, wie vom ersten Skoda Fabia gab es nicht mehr. Dafür kam Ende 2007 noch der fünftürige Kombi dazu, der sich aber in der Modellbezeichnung mit C schreibt: Skoda Fabia Combi.

Skoda Fabia II Typ 5JBeide Karosserievarianten waren und sind neben den normalen zudem noch in verschiedenen weiteren Versionen erhältlich: für die Waldwegbefahrer als Skoda Fabia Scout mit der Kunststoffbeplankung und Höherlegung, wie es sie jetzt bei so vielen Fahrzeugen gibt, für die Sparsamen als Skoda Fabia GreenLine und für die Flotten als Skoda Fabia RS. Die Motorisierungen reichen dabei in der bisherigen Bauzeit vom kleinen Dreizylinder mit 1,2 Litern Hubraum und 60 (Benziner) bzw. 75 PS (Diesel) bis hin zum 1.4 TSI Vierzylinder im RS, der stolze 180 PS an der Antriebsachse des Kleinwagens zerren lässt.

Schaut man sich auf dem Gebrauchtwagenmarkt um, ist ein früher und somit nun fast 5 Jahre alter Skoda Fabia bereits ab gut 4.000 Euro zu bekommen. Für das jüngere Faceliftmodell ab 2010, bei dem die ganze Frontpartie erneuert wurde, muss man mindestens 7.000 Euro in die Hand nehmen, eher aber mehr.

Auf alle Fälle sollte man beim Kauf eines gebrauchten Skoda Fabia II darauf achten, dass die Elektronik einwandfrei funktioniert, da es in diesem Bereich häufig zu Störungen kommt, deren Behebung mitunter schnell ins Geld geht. Auch sollten die Türdichtungen im Bereich der A-Säule begutachtet werden, da diese wenig haltbar und somit irgendwann wasserdurchlässig sind und für Feuchtigkeit im Wageninneren sorgen können. Lockere Türbefestigungen und Fangbänder kann auch der automobile Laie entdecken und die kommen halt beim Fabia auch vor. Der TÜV meckert nicht mehr ganz so viel wie beim Vorgänger, allerdings ist der “neue” Fabia ja auch noch nicht so alt. Zu seinen Schwachstellen gehören aber definitiv die Bremswirkung an der Hinterachse, die Vorderachse allgemein wird auch häufig bemängelt. Dennoch ist der Fabia sicherlich eine günstige und auch gute Alternative zum Polo.

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