Skoda Octavia II – knüpft an den Erfolg des Vorgängers an

Er verkauft sich gut, der Skoda Octavia der zweiten Generation. Seit 2004 ist dieser bereits auf dem Markt und erfuhr mittlerweile (im Jahr 2009) sogar ein Facelift, das unter anderem an den neu geformten Scheinwerfern mit Xenonlicht zu erkennen ist. Der intern als Typ 1Z bezeichnete Octavia II basiert auf einer Plattform aus dem Volkswagenkonzern, auf der auch viele weitere Fahrzeuge wie zum Beispiel der Audi A3 und der VW Golf beruhen. Angesiedelt ist der Octavia somit irgendwie zwischen unterer und “normaler” Mittelklasse.

Es gibt den Skoda Octavia als klassische Limousine mit vier Türen oder als fünftürigen Kombi, bei Skoda allerdings Combi geschrieben. Immerhin konnte letztgenannte Karosserieform 2006 sogar einen Designaward erlangen. Die verschiedenen Ausstattungsvarianten wurden im Laufe der bisherigen Bauzeit umbenannt. In Sachen Motorisierung hat man die Qual der Wahl, vom fast schon biederen 75-PS-Aggregat bis hin zum 200-PS-GTI-Konkurrenten ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die Motorenpalette ist VW-typisch reichhaltig. Benziner sowie Diesel in verschiedenen Leistungsstufen lassen sich mit unterschiedlichen Getriebeversionen kombinieren. Im Skoda Octavia RS sogar mit dem DSG Doppelkupplungsgetriebe.

Leider fällt der Verkaufsschlager aus dem Hause Skoda mit Verarbeitungsmängeln negativ auf. Und auch der Lack soll nicht der beste sein. Im Rahmen der Hauptuntersuchung fallen vor allen Dingen die Hinterachsen auf und auch die schlechten Antriebswellen sind kein Grund zur Freude. Zu den weiteren Skoda Octavia Schwachstellen gehört das Kapitel Beleuchtung, das mit zahlreichen Mängel wenig Licht ins Dunkel bringt.

Erfreulicherweise war es das dann aber auch schon wieder, was den Skoda Octavia II zu einer echten Kaufempfehlung macht – auch als Gebrauchtfahrzeug. Das Angebot ist riesig, allerdings muss man beachten, dass die erste Generation parallel weiterhin bis 2010 angeboten wurde, wenn auch mit dem Zusatz Tour im Namen und nur mit kleiner Motorisierung als Einstiegsmodell. Hier also genau auf die Bauform achten, zumal der Skoda Octavia I mit mehr Problemen zu kämpfen hat.

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