SsangYong Rexton – noch ein günstiger Mercedes-Klon

SsangYong Rexton I RJDie Geländewagen aus dem Hause Mercedes scheinen im asiatischen Raum sehr beliebt zu sein, sonst würden sie wohl kaum so häufig kopiert. Neben dem hier im Blog bereits Kia Sorento gleicht auch der SsangYong Rexton der M-Klasse in vielen Bereichen. Hinzu kommt hier aber auch, dass durch die tatsächliche bestehende Kooperation des südkoreanischen Autoherstellers SsangYong mit Mercedes auch zum Einsatz von Teilen wie zum Beispiel den Motoren aus dem Haus mit dem Stern kam.

Insgesamt war das Design – wie so häufig bei Fahrzeugen koreanischer Herkunft – eher gewöhnungsbedürftig für europäische Augen. Wobei der Rexton hier sicherlich noch der Normalste aus dem Hause SsangYong ist. Gebaut wurde dieser schon seit 2001, in Europa wurde der rexton aber erst ab 2003 angeboten. Er basiert auf einem veränderten Leiterrahmen-Chassis des SsangYong Musso und ist, obwohl er offiziell in der Fahrzeugklasse SUV angesiedelt ist, aufgrund der verwandten Technik eher als Geländewagen zu sehen.

Eigentlich ist der SsangYong Rexton ein Hecktriebler, beim Diesel lassen sich die Vorderräder manuell zuschalten. Der Benziner verfügte über einen permanenten Allradantrieb, der aber nicht, wie man nun vermuten könnte, die ganze Zeit alle vier Räder antrieb, sondern die vorderen automatisch zuschaltete, wenn mangelnde Traktion dies erforderlich machte. Das gleiche System kommt auch in vielen amerikanischen Geländefahrzeugen zum Einsatz.

Als Motorisierung standen anfänglich zwei Motorisierungen zur Wahl: ein Diesel mit fünf Zylindern, der aus einem Hubraum von 2,9 Litern 163 PS schöpfte und ein 3,2-Liter-Benziner mit 220 PS. Als der Rexton 2004 das erste Mal überarbeitet wurde, gab es auch einen neuen Dieselmotor, der auf dem 2,9er basierte, nun aber nur noch über 2,7 Liter Hubraum verfügte und auf die moderne Common-Rail-Direkteinspritzung setzte. Die Kraftübertragung erfolgte beim Diesel wahlweise über ein 5-Gang-Schaltgetriebe oder eine 4-Gang-Automatik. Der Benziner war nur mit dem Automatikgetriebe erhältlich. Der neue Diesel war auch mit einer 5-Gang-Automatik zu bekommen.

Seit 2006 ist der SsangYong Rexton II erhältlich, bei dem es sich aber eigentlich nur um eine Facelift-Variante des Rexton I handelt. Die Preise für den Rexton I variieren auf dem Gebrauchtwagenmarkt je nach Alter, Zustand und Laufleistung zwischen 8.000 und 18.000 Euro.

 

 

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