Toyota Yaris II (Typ XP9) – unauffällig und gut wie der Vorgänger

Mit der zweiten Auflage des Toyota Yaris knüpften die Japaner an die gewohnte Zuverlässigkeit des ersten Toyota Yaris an, konnten ihn in Sachen Korrosion sogar noch verbessern, was aber auch nur bei den frühen Baujahren des Vorgängers ein kleines Problem war. Und somit gibt es demnach auch beim von 2005 / 2006 bis 2011 gebauten Yaris, der intern als Typ XP9 bezeichnet wird, kaum Probleme.

Toyota Yaris II Typ XP9 HeckansichtZu den wenigen Toyota Schwachstellen gehört die Bremse. Diese war schon beim ersten Yaris ein häufig bei der Hauptuntersuchung beanstandetes Kapitel und auch in der zweiten Generation scheinen die Probleme weiterhin zu existieren. Hierbei geht es vor allen Dingen um die teils schlechte Wirkung der Fußbremse vorne und hinten und auch die Bremsscheiben des Kleinwagens verschleißen deutlich zu schnell. Im Fahrwerkskapitel werden manchmal die Antriebswellen jüngerer Yaris-Modelle bemängelt und das war es dann eigentlich auch schon an TÜV-relevanten Geschichten.

Natürlich gibt es auch bei einem japanischen Kleinwagen, dem der Ruf der Zuverlässigkeit vorauseilt, die ein oder andere Kleinigkeit, die recht ärgerlich sein kann. Da wären zum Beispiel Probleme mit dem Anlasser oder dem Zündschloss, beides Garanten für den Stillstand des Wagens, wenn sie nicht funktionieren. Die Kupplung des Yaris gilt als verschleissanfällig und das automatisierte Schaltgetriebe möchte nicht immer schalten. Das elektronische Gaspedal sorgte mit einem großen Medienecho für einen Rückruf. Des Weiteren wurde der Yaris wegen den Gurtstraffern in der B-Säule sowie den Kopfstützen und Sidebags in die Werkstätten beordert. Hierauf sollten Gebrauchtwagenkäufer also unbedingt achten.

Ebenfalls interessant für Kaufinteressenten: einen Toyota Yaris Verso Minivan gab es mit Präsentation der zweiten Yaris-generation nicht mehr. Dieser war auf dem hiesigen Markt nur noch als Kleinwagen mit drei oder fünf Türen erhältlich und wurde 2009 einer Modellpflege unterzogen, bevor 2011 vom aktuellen Nachfolger abgelöst wurde. Im Laufe der Bauzeit kamen vier Benziner und ein Diesel zum Einsatz. Der D-4D Diesel schöpfte aus 1,4 Litern Hubraum 90 PS, gilt als durchzugsstark, war aber auch 2009 leider noch ohne Partikelfilter unterwegs. Die Benziner hatten einen Hubraum von 1 bis 1,8 Litern und leisteten zwischen 69 und 133 PS. Die kleinen Motoren sind eher träge und demnach mehr für den städtischen Einsatz geeignet.

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