Ford Focus ’04 – die verbesserte 2. Generation

2004 löste der demnach bezeichnete Ford Focus ’04 seinen Vorgänger, den Ford Focus der ersten Generation ab. Beim Ford Focus I war der TÜV schon voll des Lobes. Nach den Hauptuntersuchungen ergab sich, dass Ford wohl nie bessere Autos gebaut hat. Und der Ford Focus II setzte hier noch einen drauf, konnte nochmals verbessert werden und schneidet somit im aktuellen TÜV-Report 2011 noch besser ab. Natürlich ist er aber auch noch jünger als sein Vorgänger und tatsächlich gibt es einen Bereich, in dem der Focus der zweiten Generation schlechter abschneidet: die Beleuchtung scheint zu den Ford Focus Schwachstellen zu gehören. Die Einstellung der Scheinwerfer sowie die Rückleuchten werden hier überdurchschnittlich oft bemängelt.

Ford Focus RS der 2. GenerationAllgemein gilt auch der bis 2010 gebaute Focus ’04 als zuverlässig, auch wenn die Diesel aufgrund defekter Turbolader negativ auffallen. Beim 1.6 TDCi kommen Schäden an den Radlagern dazu, die vermehrt auftraten. Und tatsächlich gibt es auch an dieser Focus-Generation schon wieder ein paar Roststellen zu entdecken – ein Thema, das Ford nicht loslässt.

Wo wir eben schon eine mögliche Motorisierung genannt haben, hier der Vollständigkeit halber auch noch die anderen erhältlichen Motoren. Bei den Benzinern reichte die Motorenpalette im Laufe der Bauzeit vom kleinen Reihenvierzylinder mit einem Hubraum von 1,4 Litern und einer eher bescheidenen Leistung von gerade einmal 80 PS bis hin zum Reihenfünfzylinder, der im normalen Ford Focus RS aus den 2,5 Litern Hubraum schon 305 leistete, im limitierten RS500 sogar auf 350 PS kam, die für erstaunliche Fahrleistungen sorgten. Nicht ganz so flott, aber auch schon spaßig war der Ford Focus 2.5 ST, der immerhin 225 PS leistete. Alternativ gab es einen Flexifuel-Motor, der mit Bioethanol oder Superbenzin in beliebigem Mischungsverhältnis gefahren werden konnte. Zudem gab es diverse Dieselmotoren mit einem Hubraum von 1,6 bis 2 Litern und einer Leistungsspanne von 90 bis 136 PS.

Ebenfalls eine  große Auswahl bot Ford in Sachen Karosserievarianten. So gab es den Ford Focus als für die Kompaktklasse typisches Schrägheck mit drei oder fünf Türen, als viertürige Stufenhecklimousine, als fünftürigen Kombi und als so genanntes Coupé-Cabriolet mit Blech-Klappdach. 2010 / 2011 folgte dann die Ablösung durch den aktuellen Ford Focus der dritten Generation.

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